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25.03.10
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Am 12. September, konnte man uns im offenbacher Ringcenter bestaunen! An diesem Samstag führten wir nämlich zweierlei Tänze in der Einganghalle des Einkaufszentrums auf! Wieder einmal ein spannender und aufregender Tag in unserem PT-Leben.
Zwei Tage vor dem großen Tag haben wir den ganzen Tag 2 Tänze einstudieren müssen! Da die Zeit knapp war, haben wir wirklich intensiv geprobt. Das war anstrengend, aber gleichzeitig total amüsant! Der eine Tanz handelte von häuslicher Gewalt. Darin wurde gezeigt, wie zwei junge Menschen sich ineinander verlieben, aber sich dann herausstellt, dass der Mann ein Schlägertyp ist und seine Frau unterdrückt! Die Frau bleibt bei ihm, bis es schließlich zu spät ist, ihn zu verlassen! Schließlich entsteht auch ein Kind, eine Tochter, die dann von ihrem Vater missbraucht wird! Es werden Gewaltszenen gezeigt und am Schluss geht es so weit, dass der Vater die Mutter zu Tode prügelt! Während des gesamten Tanzes steht die Gesellschaft, die nichts hören, sehen oder sagen will, im Hintergrund! Sie schreitet erst ein, als es schon zu spät ist und die Mutter tot am Boden liegt!
Der zweite Tanz handelt von der Gleichberechtigung von Mann und Frau! Es tanzen nur ein Frau und ein Mann. In unserem Fall waren es Armita Khosravi und Jannik Lemke. Die zwei haben es wirklich toll gemacht und das Thema authentisch rübergebracht. Zuerst wird die Frau unterdrückt! Der Mann schlägt seine Frau. Im Laufe des Tanzes ändert sich die Situation und die Frau gewinnt die Oberhand und unterdrückt den Mann, der dann in der Ecke kauert! Schließlich entwickelt sich der Tanz so, dass die zwei am Schluss gleich sind, gleichberechtigt! Sie sind wie die zwei Schwingen eines Vogels, die gleichstark sein müssen, weil der Vogel sonst unfähig sein würde zum Fliegen!
Insgesamt hatten wir 3 Durchläufe vor vorbeiziehenden Passanten. Von Auftritt zu Auftritt blieben immer mehr Leute Stehen und waren tief berührt von den Themen, die so ausdrucksstark behandelt wurden und von der emotionalen Musik noch besonders unterstrichen wurden.
Während ich so vor mich hintanzte, wagte ich immer wieder einen Blick ins Publikum und bemerkte manche rot angelaufenen, kurz vor einem Heulausbruch stehenden Gesichter! Es war ein schönes Gefühl, zu merken, was wir in Menschen bewegen können!
Bis bald, eure Kathi